NACHRUF
Wir trauern um unseren ehemaligen Landesverbands-Vorsitzenden und stellvertretenden Bundesverbands-Vorsitzenden

Fritz Aichele
"Birkenhof Bad Boll"
Er war für uns alle Vorbild in der Vertretung der Interessen unseres Verbandes. Wir werden seine liebenswerte Art sehr vermissen und ihn in dankbarer Erinnerung behalten.
Fritz Aichele wurde nur 62 Jahre alt und ist auf eigenen Wunsch im engsten Familienkreis beigesetzt worden.
Landesverband der Klein- und Obstbrenner Nord-Württemberg e.V.
Änderungen in der Vorstandschaft des Verbandes
Nach 20-jähriger Tätigkeit als 1. Vorsitzender unseres Verbandes stellte sich
Fritz Aichele
leider nicht mehr für die nächsten 5 Jahre zur Verfügung. Hier gilt der große Dank des Verbandes für die letzten 20 Jahre aufopferungsvoller Arbeit im Verband.
Sein Stellvertreter
Karl Röder
war 15 Jahre im Ehrenamt und trat aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Wahl an. Auch ihm gilt der große Dank des Verbandes.
Unser neuer 1. Vorsitzender ist
Karl Müller
aus dem Kreis
Schwäbisch Hall
Seine beiden Stellvertreter sind Beate Kottmann, Ostalbkreis und Marcus Hofmeister, Rems-Murr-Kreis.
Die Liste des Geschäftsführenden Vorstandes und
die der Delegierten finden Sie hier:
Geschäftsführender
Vorstand - Delegierte
Änderungen beim Bundesverband
Auch als Stellvertretender Bundesvorsitzender legte Herr Aichele sein Amt nieder.
Der seitherige Bundesvorsitzende Siegfried Hornung trat ebenfalls nicht mehr zur Wahl an.
Als neuer Vorsitzender wurde
Herr Alois Gerig MdB
aus Höpfingen
gewählt.
Weitere Informationen http://www.alois-gerig.de
Der Verband stellt sich vor
Unser Verband hat ca. 2.000 Mitglieder und konnte 1997 sein 50-jähriges Bestehen feiern. Am 9. Mai 1947 trafen sich im Hotel Marquardt in Stuttgart 30 ehemalige Mitglieder des früheren Landesverbandes württembergerischer Kleinbrenner, der im Zuge der Gleichschaltung durch die Machthaber des Dritten Reiches in den 30er Jahren aufgelöst werden musste. In jener ersten Sitzung kam man überein, den ehemaligen Landesverband wieder aufzubauen und ihn entsprechend der damaligen Situation in den Besatzungszonen auf Nord-Württemberg zu beschränken.
Nach einer intensiven Mitgliederwerbung ging es zunächst darum, durch Kontakte mit Nachbarverbänden bzw. durch den Zusammenschluss zum Bundesverband eine wirkungsvolle Organisation aufzubauen. Dies erwies sich auch als sehr notwendig, denn schon im Ersten Deutschen Bundestag drohte durch eine Novelle des Branntweinmonopolgesetzes das "AUS" für die Kleinbrenner. Diese Gefahr der Auflösung, die auch später immer wieder den Kleinbrennereien drohte, konnte dank intensiver Überzeugungsarbeit bei politischen Instanzen bis heute abgewehrt werden. Die Gründung der EG später EU verlagerte diesen Kampf auf größere europäische Ebene. Nach hartnäckigen Verhandlungen und der Novellierung der neuen Brennereiordnung vom 1.7.1997, ließen die Kleinbrenner in Deutschland sowie in der EU weiter bestehen, neben der großen Konkurrenz der Alkholindustrie.
Der 1. Vorsitzende des Verbandes ist Karl Müller aus dem Kreis Schwäbisch Hall, die Geschäftsstelle in Weinstadt-Strümpfelbach leitet Sybille Hackbarth. Die Geschäftsstelle ist i.d.R. Montag bis Donnerstag von 08.00 bis 12.00 Uhr besetzt. Vor einem Besuch bitten wir um Terminabsprache.